Wie oft kommt es vor, dass ein Endnutzer Probleme im Entwurf seiner neuen Lagerhalle feststellt, die schließlich zu Änderungsanweisungen an Architekten und Ingenieure führen? Dies hat häufig späte Planungsänderungen, Verzögerungen im Projektablauf und letztlich höhere Kosten zur Folge. Viele dieser neuen Anforderungen hätten jedoch durch die frühzeitige Einbindung eines spezialisierten Bodenbelagsfachbetriebs bereits in der Planungsphase des Projekts erkannt werden können.
Eine Größe passt nicht für alle...
In einigen weniger ausgereiften Märkten weltweit gehen Ausschreibungen direkt von einem Generalunternehmer ein, die lediglich einen einfachen Grundriss, eine Schnittzeichnung und eine begrenzte Leistungsbeschreibung enthalten. Dabei fehlen Angaben zu Regalpositionen, Regaltypen (VNA oder andere) und Bodenbelastungen, und zukünftige Anforderungen an Regale und den Betrieb, Umschlagbereiche, robotergestützte Handhabung oder mögliche Änderungen der Gebäudenutzung werden nicht berücksichtigt. Häufig geht dies mit einer traditionellen, mit Stahlmatten bewehrten, gesägten, 200 mm dicken Betonbodenplatte mit FM2-Oberfläche einher, die zwar nicht unbedingt die wirtschaftlichste oder technisch beste Lösung darstellt, aber oft die Wahl eines Ingenieurs aufgrund begrenzter Erfahrung und früherer Praxis ist.
Nach eingehenden Gesprächen, um die betrieblichen Anforderungen des Endkunden vollständig zu erfassen, kann es sein, dass eine vollkommen nahtlose (Twintec® ULTIMATE) oder eine großflächige, „fugenlose“, stahlfaserverstärkte (Freeplan®) Decke den aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen des Kunden besser entspricht, die Vielseitigkeit des Gebäudes erweitert und oft Kosten spart.
Was ist noch zu beachten?
Wurde die ökologische Nachhaltigkeit der Betonbodenplatte in den Projektberechnungen berücksichtigt? Die Optimierung der Konstruktion ist der Schlüssel zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks, der laufenden Instandhaltungskosten und der Lebenszykluskosten des Gebäudes. Twintec-Präsentation zum Thema Nachhaltigkeit ansehen
Wurden die laufenden Instandhaltungskosten für die Bodenplatte und die Flurförderzeuge in den Projektkosten berücksichtigt? Zukünftige Reparaturen aufgrund einer mangelhaften ursprünglichen Planung der Bodenplatte werden sich direkt auf die Rentabilität und Effizienz des Unternehmens auswirken. Eine frühzeitige Einbindung in die Planung spart dem Endkunden sowohl kurzfristig als auch langfristig Kosten. Erfahren Sie mehr
Beispiele:
Wenn ein Endnutzer auf einer bestehenden Bodenplatte ein Zwischengeschoss einbauen muss, kann dies zu erheblichen zusätzlichen Baukosten führen, die vermieden worden wären, wenn dies bereits in der frühen Planungsphase berücksichtigt worden wäre. Wäre dies frühzeitig mit einem spezialisierten Bodenbelagsfachbetrieb besprochen worden, hätte diese kostspielige Änderung vermieden werden können, indem die ursprüngliche Tragfähigkeit der Bodenplatte angepasst worden wäre; dadurch hätten die hohen zusätzlichen Kosten für den Umbau der Bodenplatte und die Stützkonstruktion vermieden werden können.
Falsch ausgeführte Fundamentbalken führen zu Einschränkungen beim Betrieb von Flurförderzeugen, zu betrieblichen Ineffizienzen und zu hohen laufenden Wartungskosten. Werden sie frühzeitig erkannt, lassen sich langfristige Probleme vermeiden.
Benötigen Sie eine Epoxidharzbeschichtung für die Bodenplatten Ihres Lagers? Durch die Erörterung spezieller Betonbodenbeschichtungen und Alternativen, die den Anforderungen des Kunden entsprechen, lassen sich die Kosten im Vergleich zu den ursprünglichen Angeboten erheblich senken. Weitere Informationen finden Sie hier
Es ist unerlässlich, nicht nur die aktuellen Anforderungen an den Boden zu berücksichtigen, sondern auch die Erwartungen des Bauherrn für die nächsten 5, 10 oder 15 Jahre. Natürlich ist es nicht immer möglich, in die Zukunft zu blicken, doch wenn Sie logistische Trends und den technologischen Fortschritt berücksichtigen und Ihre Bodenplatte bereits in den frühen Planungsphasen zukunftssicher gestalten, verbessern Sie die langfristige Leistungsfähigkeit der Betonbodenplatte und tragen wesentlich zur Senkung der Lebenszykluskosten des Gebäudes bei.
Wenden Sie sich an einen Spezialisten
Betrachten Sie Ihre Betonbodenplatte als einen wesentlichen Bestandteil des Betriebs Ihrer Anlage und wenden Sie sich bereits in einer frühen Phase der Projektplanung an Twintec, einen auf die Planung und den Einbau von Betonböden spezialisierten Fachbetrieb.
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